21.03.2017

Winter/Frühjahr 2017

Mehrere Unternehmen treten an Prof. Dr. sc. Alfred Iwainsky (bis Mitte 2017 Vorstandsvorsitzender der GFaI und langjähriger Manager von ZIM-Kooperationsnetz-werken) mit Initiativen zur Etablierung eines neuen Netzwerkes heran. Sondierungen und Beratungen zur thematischen Fokussierung dauern mehrere Monate. Dabei gibt es ein Spannungsfeld zwischen einer Ausrichtung auf industrielle Applikationen oder auf neue technische Lösungen für Bereiche des Sozialwesens. Schließlich gelingt die Herstellung einer Verbindung beider Zielorientierungen, die auch durch die Bezeichnung des Netzwerkes angedeutet werden soll:

Mobile Dienste – Services für Mobilität.

Der erste Teil (vor dem Gedankenstrich) steht für Anwendungen in der Wirtschaft, und zwar weitgehend unabhängig von solchen sozialen Zielstellungen, die sich aus Beeinträchtigungen im Alterungsprozess von Menschen und/oder körperlichen sowie geistigen Behinderungen ergeben. Der Teil des Titels nach dem Gedankenstrich adressiert aber gerade diese sozialen Bereiche, allerdings begrenzt auf das Thema Mobilität.

Diese zweifache Ausrichtung des Netzwerkes schafft Raum für Cross Innovation. Was wird geschehen, wenn Fachleute, die sich z. B. neuartigen, autonom bewegenden Reinigungsfahrzeugen widmen, auf Probleme stoßen, die ein an den Rollstuhl gefesselter Mensch hat?

Die Gewinnung von Partnern für das neue Netzwerk verläuft erfreulich. Für den avisierten hauptverantwortlichen Netzwerkmanager (Prof. Iwainsky) wird es das größte ZIM-Netzwerk unter denen, die er seit 2002 etabliert hat.